|

Kwessi Dunes Lodge – Entschleunigung de Luxe

Namibias Weiten und facettenreiche Wüstengebiete haben eine magische Anziehungskraft. Und obwohl der Großteil der Flächen karg und unbewohnt ist, ähnelt kein Landstrich dem anderen. Die Namib ist an Imposanz dabei kaum zu überbieten. Die älteste Wüste der Erde spannt sich über 2.000 Kilometer an der Küste Namibias entlang und hinterlässt mit ihren leuchtend orangeroten Sanddünen bleibenden Eindruck. Nicht nur an den Touristenhotspots im Namib-Naukluft-Nationalpark kann man die Dimension und das Farbspiel des Sandmeeres erleben. Abseits des Besucherrummels gibt es ein paar traumhafte Lodges, die sich in Alleinlage an den Rand der Wüste schmiegen und ihre Gäste mit unendlicher Ruhe verwöhnen.

edler kolonialstil und unendliche wüstenweite

Eine von ihnen ist die Kwessi Dunes Lodge. Das Haus liegt nur etwa eineinhalb Stunden vom Sossusvlei entfernt in einem der größten privaten Naturreservate der Welt – dem NamibRand Nature Reserve.  Schon die Zufahrt über die rote Sandpiste ist spektakulär. Direkt hinter dem 2020 eröffneten Haus türmen sich die Dünen der Namib in die Höhe und lassen den Hauptbereich und die 12 Chalets zu ihren Füßen winzig klein erscheinen. Die Zimmer sind in natürlichen Farben im modern interpretierten Kolonialstil eingerichtet und mit jedem erdenklichen Komfort ausgestattet. Wer sich der Natur noch näher fühlen möchte, kann in einem eigenen Outdoor-Bett unter dem Himmel schlafen, Sterne zählen, dem Flüstern der Wüste lauschen und sein astronomisches Wissen vertiefen.

tierisches Schauspiel am pool

Im Hauptbereich befindet sich der gemütliche Loungebereich, eine Bar, das Restaurant und ein Pool. Dieser wird besonders gerne von lodgefremden Gästen besucht: Hunderte Oryx-Antilopen wandern täglich zur Wasserstelle vor dem Hauptdeck. Wenn es dort eng wird, muss der Pool herhalten. Die Wanderungen der Oryxe, ihre kleinen Unterhaltungen und großen Raufereien kann man stundenlang von der Terrasse aus studieren und dabei die Zeit vergessen. Vielleicht ganz stilecht mit dem ein oder anderen Glas Gin Tonic in der Hand oder einem selbstgemixten Drink von Denge. Aber Vorsicht: Die haben es in sich und bergen größte Suchtgefahr!

zwischen dünen und granitberge

Wer seinen Tag aktiver gestalten möchte, bucht eine Ballonfahrt über die Namib, macht einen Ausflug ins Sossusvlei oder flitzt mit dem Quad über die ersten Dünenketten und lässt sich von Papa G im Fährtenlesen unterrichten. Später am Nachmittag, wenn das Licht leuchtend samtig wird und sich der Sand in den Dünen noch intensiver färbt, kann man der einsamen Fahrspur folgen und eine Sundowner-Tour zu den glühenden Granitbergen machen und dabei die unfassbare Weite einsaugen.

Buchungsanfragen direkt unter Natural Selection.

 

 

 

 

Ähnliche Beiträge

  • |

    Pululukwa Resort

    Noch gilt Angola als touristisch kaum erschlossener Geheimtipp. Doch in Lubango entdeckten wir einen Rückzugsort, der Ruhe, Natur und Stil vereint – und internationalen Ansprüchen mühelos gerecht wird. Es existieren Orte mit scheinbar magischen Kräften, die, kaum hat man sie betreten, den Geist befrieden, die Sinne fokussieren und die Energie auf geheimnisvolle Art und Weise…

  • Namibia – Highlights für ein erstes Mal

    Das erste Mal: Manchmal ist es irritierend, manchmal ernüchternd, enttäuschend. Und manchmal verdreht es einem den Kopf, stiehlt einem das Herz, betört und macht süchtig. Bei meiner ersten Reise nach Namibia ist es um mich geschehen. Ich bin verzaubert. So nachhaltig, dass ich hier die Highlights aus inzwischen zahlreichen Reisen für Namibia-Neulinge und all jene…

  • |

    Dead Valley Lodge – Wüstenlodge im Sossusvlei

    Kaum einer, der Namibia bereist, wird dem Zauber der Dünenwelt des Sossusvlei entkommen. Die roten Sandberge der Namib türmen sich hier fast konkurrenzlos in die Höhe und umrahmen die brüchigen Salz-Ton-Pfannen der Vleis, auf denen Skelette verdorrter Kameldornbäume der Verwitterung trotzen. Die Dimension des Wüstenmeeres lässt sich besonders eindrucksvoll von oben erleben. Zum Beispiel, indem…

  • |

    The Royal Livingstone

    Nur wenige hundert Meter bevor die Wassermassen des Sambesi über die Basaltklippen stürzen und lautstark von der Tiefe verschluckt werden, liegt am sambischen Ufer The Royal Livingstone by Anantara. Das Haus vereint eine wahrhaft königliche Lage mit edlem Kolonialambiente. „Wir brauchen nichts Künstliches. Dieses Naturwunder, das Rauschen des Flusses, die magischen Sonnenuntergänge, der afrikanische Nachthimmel…

  • |

    Otjimbondona

    Vielversprechender Beginn oder krönender Abschluss: Nur 80 Kilometer südöstlich vom Flughafen Windhoek entfernt, liegt Otjimbondona. Eingebettet in zartes Wüstengras und umrahmt von Kameldornbäumen, die der Boutique-Lodge ihren Namen gaben. Otjimbondona bedeutet in der Sprache der Herero so viel wie ‚Ort, an dem kleine Kameldornbäume wachsen‘. Und hier stehen sie – gar nicht wirklich ganz so…

Schreibe einen Kommentar